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Propolis


Propolis ist eine klebrige, braungelbe, harzige, Substanz mit aromatischem Geruch, welche Bienen überwiegend an Baumknospen sammeln und mit eigenen Sekreten vermischen. Die Bienen verwenden Propolis als Baustoff für Ausbesserungen, zur Isolierung und Hygiene im Bienenstock. Alle Feinde werden im Bienenstock gestochen, getötet und mit Propolis mumifiziert!

Zusammensetzung:

abhängig von der botanischen Herkunft (je nach Standort)

  • Europa: v. A. Pappel und Birke
  • regionale und saisonale Unterschiede
  • bei Mangel: alternative Stoffe wie Farben, Asphalt, Mineralöle…
  • - ca. 45% Harz (Resin)
  • - ca. 20% Phenole (ca. 8% Flavonoide = antibiotische Substanzen)
  • - 5-30% Bienenwachs
  • - 8-10% Blütenpollen
  • - ätherische Öle, Vitamine
  • - Mineralstoffe
  • - für europäisches Propolis typische Inhaltsstoffe: Pinocembrin, Pinobanksin, Ppinobanksin-3-O-Acetat, Chrysin, Galangin, Kaffeesäuren
  • - insgesamt mehr als 200 verschiedenen Substanzen identifiziert

Zusammensetzung ist nicht standardisierbar!


Eigenschaften:

  • wenig wasserlöslich
  • gut löslich in Ethanol Propolis-Balsam (ca. 45 – 65 %)
  • ist für die Sterilität des Bienenstockmilieus verantwortlich (antivirale, antibakterielle, antimykotische und antiparasitäre Wirkungen) Flavonoide, aromatische Säuren und Ester
  • die antibiotische Wirkung korreliert mit den Gehalten an phenylsubstituierten Carbonsäuren (Kaffeesäure, Ferulasäure, Benzoesäure)
  • wirkt cytotoxisch (Phenylcaffeat und weitere Kaffesäurederivate)
  • hat einen lokalanästesierenden (schmerzstillenden) Effekt (Aminoester, Aminoamide)
  • kann die Entstehung von Antibiotika-Toleranzen reduzieren oder unterbinden
  • hat ein hohes allergenes Potential (1,1-Dimetylallylcaffeat, 3-Methyl-2- butenylcaffeat und Phenylethylcaffeat, Tectochrysin…) Kontaktallergien 

Verwendung:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Entzündungen im Mund- Rachenraum (Mundwasser, Zahnpasta)
  • Verletzungen und Verbrennungen, Akne, Neurodermitis
  • Geschwüre
  • Warzen
  • Bronchitis
  • rheumatischen Beschwerden
  • Depressionen und Müdigkeit
  • Fußpilz
  • in Hautcremes, Salben und anderer Kosmetik
  • Ägypter verwendeten Propolis zum Mumifizieren ihrer Leichen.
*Dr. Annette Schroeder, Lebensmitteltechnologin, Annette.Schroeder@uni-hohenheim.de

Ernte

Propolis wird von uns mithilfe eines Propolisgitters gesammelt oder vom Oberträger der Rähmchen abgekratzt. Das saubere und reine Propolis wird sofort nach der Ernte luftdicht eingepackt, damit die wertvollen ätherischen Öle erhalten bleiben.
 

Rechtslage:

Rohpropolis darf verkauft werden.
Propolislösung kann Arznei oder Kosmetik sein, je nachdem als was es verkauft wird.

1. Arznei (mit Heilwirkungen) :

  • arzneimittelrechtliche Zulassung nötig
  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Dokumentationspflichten
  • Personenkreis, der Arznei verkaufen darf
2. Kosmetik:
  • gesetzliche Vorschriften und Dokumentationspflichten für die Herstellung von Kosmetik
Verkauf ohne Anwendungshinweise möglich (Grauzone)
Weiterverkauf von professionell hergestellter Lösung möglich

*Dr. Annette Schroeder, Lebensmitteltechnologin, Annette.Schroeder@uni-hohenheim.de

Unterstüzung

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