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Betriebsweise


Informationen zur meiner Betriebsweise

Meine Betriebsweise richtet sich stark nach, die von Dr. Liebig beschrieben Metode in dem Buch einfach imker.*

Rasse:

Carnica Biene. Diese Rasse ist in unserer Region heimisch.



 

Behausung 

Wir halten unsere Bienen ausschließlich in Magazinen aus Massivholz. Das kommt dem natürlichen Lebensraum am nächsten und die Entsorgung ist bei Holz auch kein Problem.
300.

Die Bienen brauchen Futter

Wie viel fütteren wir?

Winterfutter lässt sich einfach selber anrühren aus 3 Teilen Zucker und 2 Teilen Wasser. Ein Bienenvolk brauch ca. 10-15 Kg Zucker. Man kann das Wasser erwärmen, brauch man aber nicht, warmes Wasser hilft aber beim schneller auflösen des Zuckers.

Wann fütteren wir?

Nach der Honigernte sollten die Bienenvölker den ersten Futterschub erhalten. Das können z.B. 3-5 kg verflüssigter Zucker sein. Während der Behandlung mit Ameisensäure sollte keine Fütterung stattfinden. Hohe Luftfeuchtigkeit wirkt sich negativ auf die Verdunstung der Säure aus. Nach abgeschlossener Behandlung wird das restliche Futter gegeben. Die Einfütterung sollte bis Mitte September abgeschlossen sein.

Rähmchenmaß

Wir arbeiten mit den Rähmchen: Zander modifiziert mit Hoffmannseiten Das Rähmchenmaß Zander stammt aus dem frühen 20. Jahrhunderts und wurde vom Imker Enoch Zander (1873 – 1957), welcher auch Namensgeber ist, in Zusammenarbeit mit Johann Merz als Gesamtkonzeption der Zanderbeute entwickelt. Zander ist bei einem Wechsel mit den Rähmchengrößen Dadant und Langstroht über das gleiche Zargenanschlussmaß kombinierbar.

Zander Wabendetails

  Außenmaß Mittelwand Innenmaß Wabenfläche
Original Normal 420mm x 220mm 397mm x 197mm 402mm x 202mm 0,1624 m²
Original 1 ½ Maß 420mm x 330mm 397mm x 307mm 402mm x 312mm 0,2509 m²
Original 4/3 Maß 420mm x 300mm 397mm x 277mm 402mm x 282mm 0,2267 m²
Modifiziert Normal 477mm x 220mm 454mm x 197mm 459mm x 202mm 0,1854 m²
Modifiziert 2/3 Maß 477mm x 159mm 454mm x 136mm 459mm x 141mm 0,1294 m²

Der Honigraum

Der Honigraum ist vom Brutraum getrennt, so kann man sicherstellen das keinen Brut im Honigraum ist.

Bienenwachs

Wir verwenden nur unseren eigenen Bienenwachs. Dadurch wird verhindert, dass sich Rückstände im Wachs anreichern, die dann leicht in den Honig übergehen könnten. Siehe Wachskreislauf


Seit Anfang an pflegen wir unseren eigenen Wachskreislauf. Es ist uns wichtig, dass wir keine Rückstände von Chemischen Varroabekämpfungsmittel im Bienenwachs haben.
Das können wir durch unseren eigenen Wachskreislauf gewährleisten. Ganz nebenbei bereitet die Wachsverarbeitung in der kalten Jahreszeit viel freude.

Fuktionsweise

Alte Waben und schlecht ausgebaute Waben werden im Dampfwachsschmelzer eingeschmolzen.

Der Dampfwachsschmelzer ist ein grosser Dampfkochtopf mit einem integrierten Sieb . Durch den Auslauf fliesst schon recht gut gereinigtes Wachs in den Auffangbehälter. Danach wird das Wachs mit 1/3 Wasser  in einem Dampfkochtopf erhitzt und nach 30 Minuten langsam abgekühlt. Dadurch setzen sich Verunreinigungen an der Unterseite des Wachsblocks ab. Die unterseite des Wachsblocks wird mit einem Spachtel gesäubert. So bearbeitetes Bienenwachs kann nun zur Herstellung von neuen Mittelwänden (Wachsplatten mit Wabenprägung) verwendet werden.Die gelbe Farbe stammt von Propolis und Pollenfarbstoffen. Wachs-, Honig-, Propolis- und Pollenaromastoffe verleihen dem Bienenwachs seinen wohlriechend angenehmen Duft.

Mit der Mittelwandgussform werden aus dem eigenen Wachs neue Mittelwände hergestellt welche im Frühjahr den Völkern zum ausbauen gegeben werden. Somit schliesst sich der Wachskreislauf.

Bienenwachs

Das von uns zu Mittelwanden verarbeitetes Bienenwachs ist reines, naturbelassenes Bienenwachsachs. Durch den eigenen Wachskreislauf können wir die Naturbelassenheit unserer "Produkte aus dem Bienenvolk" sicherstellen.  Überschüssiges Wachs, das wir nicht zur Herstellung von Mittelwänden gebrauchen, verarbeiten wir zu Kerzen. Die Farbe der Einzelkerze richtet sich nach der verwendeten Grundfarbe des Wachses, die vom Pollenöl abhängt.  Der Duft einer Bienenwachskerze hängt in erster Linie von dem zuletzt darin gelagerten Honig ab. Die Kerzen werden von Hand gegossen, deshalb sind nie zwei Kerzen genau gleich.

Fazit:

In fast allen auf dem Markt erhältlichen fertigen Mittelwänden sind Rückstände. Diese Substanzen werden vom Wachs gespeichert und kommen mit den Mittelwänden wieder in die Bienenvölker zurück. Die einzige Möglichkeit, dies zu vermeiden, ist ein eigener geschlossener Wachskreislauf mit unbelastetem Wachs. 
Eigene Mittelwände herstellen hat in meinen Augen also nichts mit der "Geiz ist Geil" zu tun, sondern ist zeitgemäßes Imkern. Jedoch erfordert Mittelwand giessen viel Zeit! Allerdings werde ich mit dem herrlichen Duft des Bienenwachs belohnt.

Video:

Mittelwände aus Wachs herstellen

 


  • Um unbelasteten, rückstandsfreien Honig in hoher Qualität zu ernten, behandeln wir gegen die aus Asien eingeschleppte Varroa Milbe nur mir Mitteln, die auch in der Bio-Imkerei zugelassen sind. Siehe Bienenkrankheiten

Aufstellen der Bienenvölker

Aufstellen der Bienenvölker ist das A & O, so lassen sich schon viele Krankheiten im Vorfeld vermeiden.

  1. Genug Nahrung vom Frühjahr bis Herbst an Pollen wie Nektar
  2. Trocken Standort (nicht im feuchten Tal)
  3. Windgeschützten Standort
  4. Halbschattigen Standort am besten Mittag Schatten  
  5. nicht zu viele an einen Standort
  6. min 30 - 50 cm über dem Boden (Feuchtigkeit)
  7. Flugrichtung ist egal

Sauberkeit

Sauberkeit st genau so wichtig wie ein guter Standort.
 
  1. des so weniger eingreife am Volk, des so weniger können wir dreckig machen.
  2. Wasser zum Reinigen immer mitnehmen.
  3. Hände und Geräte mit dem Wasser waschen.

Oxalsäurebehandlung der Bienenvölker

Im Winter steht noch die Restentmilbung der Bienenvölker an. Diese Restentmilbung kann mit Oxalsäure gemacht werden, wir macht ihre Restentmilbung mit Oxalsäure.

Erklärung:

Die Varroamilbe kann nur in brutfreien Phasen wirksam bekämpft werden. Wir warten daher so lange, bis wir sicher sind, dass die Völker brutfrei sind. Das ist ca. drei Wochen nach einer Kälteperiode mit Nachtfrösten der Fall, frühestens Anfang November, spätestens bis ende Dezember. Länger sollte man auf keinen Fall warten, weil bereits zur Wintersonnenwende, bzw. nach längeren Wärmeperioden die Bienen wieder mit dem Brüten beginnen können. Außerdem ist eine Behandlung, nach ende Dezember nicht zulässig, wenn man Honig ernten will. Während der Behandlung sollte die Außentemperatur idealerweise unter 5°C liegen. Je enger die Bienen sitzen, desto besser wirkt die Behandlung. Daher ist eine niedrigere Temperatur im Zweifel zu bevorzugen.
 
Die Oxalsäurelösung kann selber hergestellt werden. Diese ist dann aber nicht für die Behandlung von Bienenvolkern zugelassen.

 

Faulbrut

Link: Leitlinie Amerkanische Faulbrut.

Viedeo: Futterkranzprobe 2018 

 

Desinfiziert von Wachs

Entkeimung durch Erhit zen des Wachses

  • 30 min. im Dampfwachsschmelzer vom Zeitpunkt des Siedens
  • oder wasserfrei 1 Stunde auf 112°C
  • oder wasserfrei auf 160°C, anschließend abkühlen

Vorsicht! Wachstopf nur zu 2/ 3 mit Wachs füllen, dasonst bei 100 °C durch verdampfende Wasserreste das flüssige Wachs überschäumen kann. Soll bei der Abkühlung Wasser zur Trennung des erstarrten Wachsblockes vom Topf zugesetzt werden, ist darauf zu achten, das die Wachstemperatur deutlich unter 100 °C liegt

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